Freitag, 13. September 2013

SQLRally Nordic 2013 – Sprecher in Stockholm

Ein neues Gebiet, in das ich mich wage – Sprecher auf internationalem Parkett. Mein eingereichter Vorschlag für eine Session auf der SQLRally Nordic in Stockholm vom 04.11.2013 – 06.11.2013 wurde von der Jury als so interessant eingestuft, dass man ihn in das Programm aufgenommen hat.

I-am-a-speaker_160x400_1 Mein Thema behandelt die Internals, die sich im Hintergrund abspielen, wenn DML-Operationen durchgeführt werden; wer also immer schon mal wissen wollte, was genau im Hintergrund passiert, wenn ein INSERT, UPDATE oder DELETE in HEAPS und/oder Indexen stattfindet, der ist herzlich willkommen. Sessionsprache ist englisch.

Es ist mir eine Ehre, neben den in der Szene bekannten Größen (Kalen Delaney, Brent Ozar, Adam Machanic, Davide Mauri, Jen Stirrup, Kevin Kline, Hugo Kornelis) ebenfalls vertreten zu sein.

Mehr Infos zur SQLRally Nordic 2013 finden sich hier:
http://www.sqlpass.org/sqlrally/2013/nordic/

Herzlichen Dank fürs Lesen!

Sonntag, 8. September 2013

DBCC SHRINKDATABASE – wirklich ein Segen für dba?

In der letzten Woche wurde ich zu einem “Kurzeinsatz” hinzu gezogen, bei dem es darum ging, den hohen I/O bei Abfragen zu untersuchen. Die Programmierer waren alles erfahrene Leute und kannten sich sehr gut mit den Möglichkeiten der Indexanalyse und der Bewertung von Indexstatistiken aus. Die Programmierer haben die Datenbank der Produktionsumgebung in eine Testumgebung portiert, die Indexe defragmentiert und das I/O für die Abfragen gemessen. Anschließend wurden diese Ergebnisse mit dem I/O der Produktionsumgebung verglichen und man stellte fest, dass das I/O für identische Abfragen nahezu doppelt so hoch war. Man stellte anschließend fest, dass die Indexe in der Produktion sehr stark fragmentiert waren. Also wurden die Indexe neu aufgebaut und man glaubte, damit das Problem gelöst zu haben. Am nächsten Tag ist das Problem erneut aufgetreten und man konnte sich dieses Verhalten nicht erklären, war doch der Clustered Index in allen Relationen so definiert, dass immer ein Surrogatschlüssel auf einem IDENTITY-Attribut lag. Um die Ursache zu finden, musste man nicht lange suchen – die DBA des Unternehmens haben für alle SQL-Server im Unternehmen einen Standardauftrag implementiert, der am Abend die Datenbanken "verkleinert”. Warum der Unsinn einer Verkleinerung einen massiven Einfluss auf die Performance von Datenbanken hat, beschreibt der folgende Artikel mit einem Beispiel.

Sonntag, 1. September 2013

MCM / MCSM / MCA Programm wird von Microsoft zum 01.10.2013 eingestellt

Heute morgen erreichte mich eine Email von Microsoft, in der angekündigt wurde, das MCM / MCSM Programm zum 01.10.2013 einzustellen. Ein Schlag ins Gesicht aller derer, die sich aktuell auf die Prüfungen vorbereiten und nur noch einen kleinen Schritt machen müssen, um ebenfalls Mitglied einer kleiner Gruppe von Experten zu werden, die durch die Tests (Knowledge und Lab) beweisen, dass nicht Braindumps zum Erfolg führen sondern wirklich tiefe Kenntnis des Produkts erforderlich ist. Der Artikel spiegelt meine persönliche Meinung über die – bedauerliche - Entscheidung von Microsoft wider.